Häufige Fragen

Wir kennen uns aus.

Wissenswertes zu Elektromobilen und Rollatoren

Aus vielen Kundengesprächen haben wir die häufigsten Fragen rund um Elektromobile und Rollatoren für Sie zusammengestellt.

Sie haben darüber hinaus Fragen oder möchten Fragen im persönlichen Gespräch klären? Dann rufen Sie uns gerne an!

Susanne Münch

Ihre Ansprechpartnerin für unsere Elektromobile und Rollatoren

Häufige Fragen zu Elektromobilen

Immer häufiger übernehmen die Krankenkassen die Kosten für Elektromobile bis 6 km/h bzw. stellen dieses zur Verfügung. Gerne klären wir für Sie die individuellen Vorgaben Ihrer Krankenkasse und reichen den entsprechenden Antrag zur Genehmigung ein. Jede Kasse hat dabei ihre eigenen Vorschriften.

Im Internet finden Sie Elektromobile schon ab unter 1.000 EUR, allerdings kursiert dort viel Billigware oder Gebrauchtgeräte, für die es schlimmstenfalls keine Ersatzteile mehr gibt und mit denen Sie sich im Zweifelsfall mehr Ärger einhandeln als alles andere. Grundsätzlich variieren die Preise je nach Modell. Gerimobile Elektromobile erhalten Sie ab 1.790 EUR – dabei profitieren Sie von unserer persönlichen Beratung und zahlreichen Serviceleistungen.

Unsere Elektromobile fahren je nach Modell maximal 6, 10 oder 15 km/h. Elektromobile über 6 km/h benötigen eine Betriebserlaubnis (BE).

Für Elektromobile über 6 km/h benötigen Sie eine Betriebserlaubnis. Diese muss der Hersteller vom TÜV ausstellen lassen. Jedes Gerät erhält eine Fabrik-(Serien-)Nummer, die auf dem Gerät eingestempelt wird (ähnlich der Fahrgestellnummer beim Auto) und in der Betriebserlaubnis (BE) notiert wird. Diese Betriebserlaubnis muss auch bei einem Gebrauchtgerät mitgeliefert werden. Das Ausstellen einer neuen Betriebserlaubnis kann viele hundert Euro kosten; die Durchführung einer fehlenden TÜV-Abnahme sogar mehrere tausend Euro.

Die Betriebserlaubnis gibt Ihnen die Sicherheit, dass das E-Mobil nach deutschen Vorschriften geprüft und für den deutschen Verkehr zugelassen ist. Nur mit der BE erhalten Sie die nötige Haftpflichtversicherung für das Elektromobil.

Für das Fahren von Elektromobilen bis 15 km/h (so genannte motorisierte Krankenfahrstühle) benötigen Sie keinen Führerschein. Für schnellere Geräte dagegen schon. Für Elektromobile im Sinne des Krankenfahrstuhls besteht im Übrigen keine Helmpflicht.

Elektromobile dürfen in Schrittgeschwindigkeit (max. 6km/h)  grundsätzlich überall dort fahren, wo Fußgänger gehen dürfen, also z. B. auf Gehwegen und in Fußgängerzonen. 

Außerhalb geschlossener Ortschaften müssen Elektromobile theoretisch im Sinne der STVO auf der Strasse fahren. Es ist jedoch bisher kein Fall beim TÜV bekannt, wo ein Polizist ein Elektromobil im Sinne eines Krankenfahrstuhles auf die Strasse verbannt hätte, wenn es Alternativwege gab. Dies ist sicherlich auch nicht im Sinne des Verkehrsfluss 😉 

 Anders sieht das natürlich bei evtl. anderen Elektrofahrzeugen (25km/h) aus, die nicht als Krankenfahrstuhl gelten. Diese werden eher behandelt wie ein Fahrzeug.

In Bussen und Bahnen dürfen Elektromobile aus Sicherheitsgründen häufig nicht mitgenommen werden. Fragen Sie hierzu im Zweifelsfall Ihren Verkehrsbetrieb.

Wir sind hier auch in Kontakt mit den Behörden und erhoffen uns für die Zukunft eindeutigere Aussagen. In jedem Falle gilt: Ihre Sicherheit geht vor!

Für Elektromobile bis 6 km/h benötigen Sie keine Versicherung. Wir empfehlen Ihnen aber, Ihre private Haftpflichtversicherung über das Führen dieses Fahrzeuges zu informieren.

Über 6 km/h müssen Sie eine Haftpflichtversicherung mit Kennzeichen vorweisen (ähnlich der bekannten Mofa-Versicherung). Diese bekommen Sie nur in einem Versicherungsbüro gegen Vorlage der Betriebserlaubnis (BE). Die Versicherung muss jährlich erneuert werden. Die Betriebserlaubnis wird vom TÜV ausgestellt und Sie erhalten sie mit Kauf des Elektromobils von uns. Wir vermitteln Ihnen gerne eine Versicherungsagentur.

Wir haben uns dazu entschlossen, in dieser Region vorwiegend die 4-rädrigen Mobile anzubieten, da sie aus unserer Sicht mehr Stabilität bieten. Gerade in Regionen, in denen es nicht überall Radwege gibt, wo wir häufiger Bordsteine rauf- und runterfahren oder sehr oft Pflastersteine als Oberflächenbelag zu finden sind, sind in unseren Augen 4 Räder die stabilere Variante. Außerdem fällt es dem Fahrer/der Fahrerin bei gleicher Breite vorne und hinten leichter, Durchfahrten einzuschätzen. Ist das Elektromobil vorne sehr schmal, verleitet dies doch, zu schmale Durchfahrten zu nutzen und dann mit dem hinteren Teil irgendwo hängenzubleiben. Auf Wunsch prüfen wir gerne den Einsatz und die Lieferung eines 3-Rad-Mobiles

Verlockend? Ja! Günstiger? Scheinbar ja…. Aber Vorsicht!

Grundsätzlich sollte in unseren Augen jedes Elektromobil auf den Nutzer angepasst sein. Das heißt, Größe und Bedienform sollten ergonomisch zum Nutzer passen und auch der Einsatz sollte passend abgeklärt sein. Deshalb bieten wir Ihnen eine umfangreiche Beratung an, damit Sie Freude am Elektromobil haben und es Ihre Gesundheit unterstützt.

Unser Tipp für den Kauf von neuen Elektromobilen:  Prüfen Sie immer, ob die Frachtkosten inkludiert sind. Wie wird das Gerät angeliefert? Wer packt das Gerät aus? Wer baut es zusammen? Wie erhalten Sie Erklärungen und ganz wichtig: Wer hilft Ihnen, wenn es noch Fragen gibt oder etwas nicht in Ordnung ist. Aus welcher Entfernung kommt der Wartungsdienst?

Unser Tipp für den Kauf von gebrauchten Elektromobilen: Welchen Zustand haben die Batterien? Ein neuer Batteriesatz kostet schnell mehrere hundert Euro. Gibt es den Hersteller und damit Ersatzteile für das Gerät überhaupt noch? Der Wandel auf diesem Markt ist enorm und last but not least: Haben Sie jemanden, der ggfs. das Gerät wartet und repariert?

Nach vielen Erfahrungen mit Fremdprodukten reparieren wir nur noch die von uns verkauften Geräte und vertriebene Marke. Bei Geräten über 6km/h ist die BE vorhanden.

Die Bilder – auch auf unserer Homepage – sehen prima aus und es gibt auch jede Menge technische Beschreibungen. Also alles klar?

Nein, denn: Noch wichtiger als beim Auto ist beim Kauf eines Elektromobils eine Probefahrt. Nur wenn Sie auf dem Mobil sitzen und fahren, können Sie feststellen, ob Sie bequem ein- und austeigen können, ob Sie Ihre Arme bequem ablegen können, ob genügend Platz für Ihre Beine ist und wie Sie mit der Bedienung klar kommen. Wie sieht es mit Ihren Händen aus? Auch hier gibt es verschiedene Bedienmöglichkeiten und das Mobil fährt nur, solange der Hebel gedrückt oder eben gezogen wird. Es ist wichtig, dass Sie bequem auf Ihrem Mobil sitzen und es gut und sicher benutzen können. Bedenken Sie, dass insbesondere, wenn Sie ein Elektromobil für weitere Entfernungen kaufen, Sie schnell auch mal eine Stunde damit unterwegs sein möchten. Beim Fahrrad möchten Sie dann auch einen weichen Sattel haben…

Grundsätzlich ist das Fahren ähnlich einfach wie Fahrradfahren, trotzdem macht es Sinn, sich vor dem Kauf auf unserem geschützten Gelände mit dem Gerät vertraut zu machen, um dann sicher im Straßenverkehr teilzunehmen.

Häufige Fragen zu Rollatoren

Gerimobile Rollatoren erhalten Sie ab 79 EUR im Kassenstandard. Klären Sie hier, ob Sie diesen nicht von Ihrem Artz verschrieben bekommen.

Leichtere Modelle mit größeren Rädern beginnen ab ca. 290,00€ und die Top-Modelle, die nur noch um die 5kg wiegen liegen ca. an die knapp 500,00€

Dies dient nur zur ersten Orientierung  – setzen Sie auf Qualität und profitieren Sie von unserer persönlichen Beratung und zahlreichen Serviceleistungen.

Bei Vorlage eines Rezeptes vom Arzt übernehmen die Krankenkassen die Versorgung mit einem Standard-Rollator. Je nach Kasse ist der Ablauf unterschiedlich. Entweder es werden die Kosten übernommen, wird direkt ein Rollator zur Verfügung gestellt oder ein Vertragshaus mit der Durchführung beauftragt. Gerne klären wir den Ablauf für Sie ab.

Für maximale Stabilität, Sicherheit und Komfort setzen Sie auf Qualitätsprodukte und eine persönliche Beratung. Bei der Wahl des optimalen Rollators spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle wie Körpergröße, Gewicht und Einsatzbereich. Zudem sollte der Rollator richtig eingestellt werden, damit er optimalen Schutz z.Bsp. gegen Sturz bieten kann. Mittlerweile gibt es erfreulicherweise auch schon verschiedene Brems/ und Feststellsysteme.

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